Verhaltenstherapie:

Ziel einer Verhaltenstherapie ist es, dass das Tier alte (unerwünschte) Verhaltensweisen verlernt und dafür anderes (erwünschtes) Verhalten aufgebaut wird.

 

Ausgangspunkt für die Tierverhaltenstherapie sind ethologische (verhaltenskundliche) und lernbiologische Grundlagen. Es werden folgende Fragen gestellt:

-was gehört zum Normalverhalten einzelner Tierarten

-welche Bedürfnisse haben sie

-wie lernen sie

-welche Verhaltensstörungen und Probleme können auftreten.

 

Zusätzlich erfordert die Verhaltenstherapie Wissen über Gesundheit und Krankheiten verschiedener Tierarten, ihre Diagnose und Therapie und Wissen über medikamentelle Möglichkeiten der Verhaltensbeeinflussung.

 

Das heißt aber auf keinen Fall, dass grundsätzlich und / oder ausschließlich  mit Psychopharmaka gearbeitet wird (nur in einigen besonderen Fällen unterstützend zum Training)!!

 

Nach dem ersten telefonischen Kontakt, bei dem der Besitzer sein Problem beschreibt, wird gemeinsam entschieden, ob, wann und wie ein Termin vereinbart wird.

 

Während des Termins wird das Tier anhand der Beschreibungen der Besitzer und der Beobachtungen des Tierverhaltenstherapeuten eingeschätzt.  Spezielle (individuelle) Testsituationen können erstellt oder Tests z.B. zum Frustrationsverhalten oder Lernverhalten durchgeführt werden.

 

Die Ergebnisse werden dann mit dem Tierbesitzer besprochen  und mögliche Ursachen des Problems erläutert. 

 

Nach der Diagnose wird ein Therapieplan entwickelt: Maßnahmen werden besprochen und praktisch demonstriert sowie Übungsaufgaben gestellt. Der Therapieverlauf wird durch weitere Termine oder Telefonate verfolgt.

 

Dauer der Verhaltenstherapie sowie Umfang des Trainings sind ganz individuell.

 

Tierärzte sind verpflichtet nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abzurechnen.  Ein Kostenvoranschlag kann gern erfragt werden.

 

(nach: http://gtvmt.de)